Foto: Pult mit Mikrofon

Paritätischer Rad(t)schlag: "Und wie bekommen wir Jugendbeteiligung wirklich hin?"

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Am Samstagvormittag des 19. Juni 2021 fand in Jena in der Tanzschule „führbar“ der erste Relaunch der Paritätischen BuntStiftung Thüringen zusammen mit der Friedrich-Naumann-Stiftung statt.Anlass war die Veränderung in der Thüringer Kommunalordnung im März 2021, womit in den Kommunen Formate der Jugendbeteiligung geschaffen werden sollen. Diese Änderung der Thüringer Kommunalordnung ist eine Chance für gute Jugendarbeit vor Ort - denn nun heißt es nicht mehr nur auf die Kooperationsbereitschaft kommunaler Entscheidungsträger zu hoffen, sondern gesetzlich ein Recht an einer Teilnahme zu haben. Was sind die Bedürfnisse der Jugend? Es ging um mehr Akzeptanz und eine bessere Kommunikation.

Es stellten sich für die Veranstaltung folgende Fragen:

  • Woran scheitert es bislang genau?
  • Was kann man von Positivbeispielen mitnehmen?
  • Was sind die Gelingensfaktoren?
  • Wie gelingt eine Umsetzung auf verschiedenen Ebenen (Kommune, Jugendvertretung, Freie Träger?)

Ziel war es, nicht über, sondern mit Jugendvertretern zu sprechen. Deshalb standen Luna Kallert (Vorstandsmitglied im Dachverband der Kinder- und Jugendgremien Thüringen aus Ilmenau) und Leon Schwalbe (Landeschülersprecher der Gymnasien Thüringen, Pressesprecher der Landesschülervertretung) im Mittelpunkt der Veranstaltung. An ihrer Seite diskutierten Franziska Baum (MdL der FDP im Thüringer Landtag), Wolfgang Volkmer (Geschäftsführer und Freiwilligenkoordinator der Kindersprachbrücke Jena e.V., Mitglied im Jugendhilfeausschuss der Stadt Jena und Vorsitzender des Stiftungsrats der Paritätischen Buntstiftung Thüringen) und Dr. Thomas Nitzsche (Oberbürgermeister der Stadt Jena und Mitbegründer des Jenaer Jugendparlaments). Moderiert wurde die Diskussion von Christian Stadali (WortWerk Weimar).

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