Getrennte & Neue Wege

Zunehmende Erwerbstätigkeit im (Un-)Ruhestand

Das Wort Ruhestand verliert scheinbar immer mehr an Aussagekraft über die Lebensphase nach dem eigentlichen Berufsleben. Vielmehr scheint sich die Frage nach einem neuen Sinn zu stellen: Wie kann ich mich auch in der Rente noch wertvoll in die Gesellschaft einbringen oder vielleicht auch,  wie kann ich meinen Ruhestand finanziell noch bereichern? Nach den neusten Erhebungen der Deutschen Gesellschaft für Altersfragen (DZA) gehen so viele Seniorinnen und Senioren wie nie zuvor einer Erwerbstätigkeit nach Renteneintritt nach. Waren es im Jahre 1996 noch 5,1 % der Personen im Ruhestand, stieg der prozentuale Anteil bis zum Jahre 2014 auf 11,6% an.

Diese Entwicklungen scheinen uns bei der Bewältigung des Fachkräftemangels geradezu in die Hände zu spielen? Möchten Sie Ihre ehemaligen Kompetenzträgerinnen und -träger auch im Ruhestand für eine Mitarbeit gewinnen, gilt es Übergänge gelingend zu gestalten. Denn gerade einmal ein Viertel der erwerbstätigen Ruheständlerinnen und Ruheständler sind noch für ihren letzten Arbeitgeber im Einsatz. Strategische Entwicklungsgespräche, nicht erst am letzten Arbeitstag, können hierbei entscheidend für gemeinsame neue Wege sein.

 

 

Wie Sie Übergänge gelingend gestalten

Und auch das gehört dazu: Mitarbeitende wünschen sich andere Wege in Ihrem Haus oder verlassen Ihr Unternehmen ganz oder zeitweise. Dazu gehört es ebenso Austritte gut zu managen und Nachfolgen gelingend zu gestalten. Mit dem richtigen Ansatz können Sie aus diesen Phasen wichtige Impulse für Ihr Unternehmen gewinnen. Zumal es sich auch lohnt, mit ehemaligen Mitarbeitenden ein gutes Verhältnis zu pflegen – sei es, um neue Formen der Zusammenarbeit zu eruieren oder sie zu einem späteren Zeitpunkt möglicherweise auch zurückzugewinnen.